Sicher, sicherer, SELMO Software

So macht SELMO Maschinen maximal funktions- und bediensicher.
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Sichere Maschinen – das ist ein wichtiger Antrieb unseres Tuns.

Was aber verstehen wir unter “sicheren” Maschinen?

Wir meinen damit nicht die Prozesssicherheit als Grundbedingung. Es ist unmöglich und unerwünscht, instabile Prozesse zu automatisieren. Wenn die Maschine zum Beispiel etwas schneiden soll, dann muss das Schneiden selbst prozesssicher sein. Dafür sorgen die Engineers mit exakten Arbeitsschritten und Funktionsgruppen.

Der Fokus von SELMO liegt ebenso wenig in der Personensicherheit – auch wenn diese mit einer funktionalen sicheren SELMO-Maschine, die noch dazu leicht bedienbar ist, steigt. Eine normierte Gefahren-Analyse sichert diesen essentiellen Faktor schon im Vorfeld ab.

Was dann macht SELMO so sicher? Es ist die stabile, einheitliche Software-Struktur von SELMO, welche die Funktions- und Bediensicherheit auf nahezu 100 Prozent hebt. In diesem Beitrag erklären wir, was diese Stabilität ausmacht. Bit für Bit, Schritt für Schritt – kommen Sie mit!

Bitgenau: Wie SELMO maximale Funktions- und Bediensicherheit garantiert

Infografik, die den SELMO-Prozess für Funktions- und Bediensicherheit zeigt.

1. Starke Basis durch einfachen Prozess

Infografik, die den logischen SELMO-Prozess für Funktions- und Bediensicherheit zeigt.

Maschinen nach SELMO sind maximal sicher in ihrer Bedienung und Funktion, weil jeder Zustand, jeder Schritt und jedes Bit immer überwacht sind. Dies gelingt durch einen Perspektivenwechsel, mit dem SELMO den Entstehungsprozess von Maschinen verändert. Der logische, informelle Prozess (“Was soll die Maschine tun?”) steht am Anfang des Engineerings. Der Anlagenbetreiber als Prozessexperte wird durch diesen Zugang unabhängiger und erhält einen hohen, kostenlosen Standard. Über diesen Prozess definieren die Gewerke gemeinsam die Engineering-Anforderungen. So werden vom Start weg Fehler in der Informationsweitergabe vermieden.

Mehr darüber: SELMO-Engineering versus traditionelles Engineering

2. Funktionssicherheit durch logisches Modellieren

Infografik, die das SELMO Modellieren für Funktions- und Bediensicherheit zeigt.

Dann wird der informelle Prozess in Schritte zerlegt, die einer formalen Ablauflogik entsprechen. Dieser logische Ablauf und die benötigten Baugruppen definieren bitorientiert die Funktion der Maschine. Nur diejenigen Schritte sind erlaubt, die vorab auch definiert wurden.

Beim Modellieren mit dem SELMO-Tool wird jeweils eine Grundstellung eingenommen. Aus dieser Position startet ein sequenzieller Ablauf von Schritten, wobei jeder Schritt einen definierten Folgeschritt besitzt. Vier Elemente gliedern den Prozess in logische Abläufe:

  • Zustand: ein einfaches Schritt-für-Schritt Element, mit Folgeschritt und Bezeichnung
  • Timer: ein Zeit-Element, das bestimmt, wie lange Schritte anwendbar sind
  • Loop: ein Schleifen-Element, das Schritte zusammenfasst und wie definiert wiederholt
  • Entscheidung: ein Element, das Verschachtelungen erlaubt – zwei von der Bedingung abhängige Folgeschritte für den Schritt davor

In der Fachsprache der Automatisierung bringt dieser logische Prozess einen “deterministischen, endlichen Automaten” mit definiertem Startpunkt und definiertem Endpunkt hervor. Ist der Endpunkt erreicht, beginnt der Prozess wieder am Startpunkt. Dieser erwünschte Prozess wiederholt sich automatisch und sicher, bis eine Bedingung den Prozess stoppt oder ein Fehler auftritt. Nutzenorientiert formuliert, bekommen Anwender und Umsetzer eine digitalen Daten-Zwilling und eine Maschine mit stabilem Ablaufprozess.

Mehr darüber: Every Bit Under Control.
Mehr zu den SELMO-Layern: SELMOtech, Layerkonzept



3. Einheitliche Struktur durch automatisches Generieren

Infografik, die das SELMO Generieren für Funktions- und Bediensicherheit zeigt.

Das fehlerfreie PLC-Programm wird genauso wie die HMI aus dem Maschinen-Modell generiert – automatisch, ohne das Schreiben einer einzigen Programmzeile. Das garantiert die immer gleiche, einheitliche Software-Struktur, die einfach zu verstehen ist und manueller Tippfehler ausschließt. Die austauschbaren, leicht erlernbaren Strukturen, bei der Logik und Funktion klar getrennt sind, machen die Software hochgradig reif.

Mehr darüber: SELMOtech, PLC-Code-Generator


4. Bit-Kontrolle durch Zustandsüberwachung

Infografik, die das SELMO Monitoring für Funktions- und Bediensicherheit zeigt.

“Monitoring” nach SELMO bedeutet, dass in jedem Schritt das gesamte System der Schrittkette (Sequence) überwacht ist. Jedes einzelne Bit, das in der Sequence verarbeitet wird, wird also auf seinen korrekten Wert hin geprüft. Das Resultat: ein 100% definiertes System. Jeder Schrittwechsel findet erst dann statt, wenn kein Bit dagegenspricht. Jedes Bit kann in einen bedienerfreundlichen Infotext umgewandelt und angezeigt werden.

Mehr darüber: SELMOtech, HMI-Generator


5. “Easy” Betriebssystem – hohe Bediensicherheit

Infografik, die das SELMO Betriebssystem für Funktions- und Bediensicherheit symbolisiert.

Sichere Funktionalität und sichere Maschinen-Bedienung – das ist das Resultat des Prozesses von der menschlichen Logik hin zur menschlichen Anwendung. Die Software-Lösung ist in der Struktur so aufgebaut, dass jedes einzelne Bit im System angezeigt wird. Hinter jedem Bit steckt de facto ein Signal beziehungsweise eine Baugruppen-Auswertung (etwa die Temperatur zu einem Schaltpunkt als diskretes Signal) oder ein HMI Signal (etwa eine Bedienertaste).

Was genau macht eine SELMO-Maschine zudem “easy” bedienbar? Ganz einfach: die automatisch generierten, einheitlichen Strukturen. Mit ihnen können Bediener schnell und unkompliziert an verschiedenen Maschinen arbeiten und müssen sich nicht von Standard zu Standard entlang “hanteln”. Dafür aber müssen Maschinen klug gekauft werden. Clever heißt, dass klar sein muss, dass diese Vorgabe in Zeiten rarer Fachkräfte immer wichtiger wird. Hat die Bedienoberfläche eine einheitliche Struktur, kann eine neue Maschine schnell mit wenig Schulungsaufwand integriert werden.


Leichte Instandhaltung, einfache Anbindung an Geschäftsprozesse, rascher Funktionswechsel

Diese einheitliche Struktur ermöglicht zudem Schnittstellen hin zu anderen Maschinen. Die standardisierte, interdisziplinäre Integration in die Geschäftsprozesse fällt leichter – von den Kundendaten zur Produktion bis in die Maschine. Umgekehrt müssen viele Daten aus der Maschine zurück zum Kunden gebracht werden. Hier entlastet SELMO ebenso effektiv.

Auch Instandhalter tun sich mit SELMO-Maschinen leichter. Eine Software, die stets die gleiche, bekannte Struktur aufweist, ist einfach zu verstehen und zu warten.

Da Prozessablauf und ausführende Funktion in der Treiber-Struktur von SELMO entwirrt sind, sind Baugruppen austauschbar. Was im Office-Bereich selbstverständlich ist – etwa das Installieren eines neuen Druckers ohne Betriebssystem-Änderung – das strebt SELMO an: Plug and Play (Plug and Produce) im Maschinenbau.


SELMO-Software: wiederverwendbar, einfach, kostengünstig

Mit SELMO können Antriebe nicht nur mechanisch und elektrisch, sondern auch software-seitig gewechselt werden – sogar, wenn der Antrieb nicht baugleich ist. Der logische Ablauf bleibt unberührt; Funktionen sind durch den Treiberwechsel flexibel. In Zukunft werden Treiber über eine SELMO-Community erstellt und verbreitet. Ziel ist es, Funktionen zu entwickeln, die einmalig geprüft und zertifiziert werden. Damit kann ein Treiber als Artikel in einem ERP-System verwaltet und über die Verwendung abgeschrieben werden. Für Anwender wie Umsetzer gilt: Sie kaufen mit SELMO nur noch Software, die neu ist. Bestehendes wird weiterverwendet beziehungsweise adaptiert – oder über SELMO günstig zugekauft.

Somit gilt die Formel “sicher, sicherer, SELMO” auch für den nachhaltigen Einkauf und Retrofit von Maschinen. Mit SELMO wird es in Zukunft nicht nur sicherer, sondern auch leichter und effzienter – für alle.

#besseristleichter

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Es ist besser, weil es leichter wird – für alle, vom Betreiber bis zum PLC-Programmierer.

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