Retrofit oder neu: Mit SELMO effizient Anlagen planen

Einfach und revolutionär zugleich – so ist das SELMO Anlagenkonzept,
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Betriebssystem mit bit-kontrolliertem Anlagenkonzept

Einfach und revolutionär zugleich – so ist das SELMO Anlagenkonzept, das der SELMO Modeller und Generator schnell und unkompliziert umsetzt. Maschinen werden bitgenau definiert und vollständig kontrollier- und steuerbar. Ganz gleich, ob sie erst entstehen oder schon existieren. Klingt nach dem heiligen Gral der Automation? Eben. In diesem Blog stellen wir Ihnen vor, wie Sie oder Ihre Lieferanten SELMO konkret umsetzen :

1. SELMO für Retrofit-Maschinen – aus alt mach neu

Die Eingangs- und Ausgangssignale sind bei Retrofits bereits definiert. Daher müssen Sie nur noch die Eingänge zu den jeweiligen Funktionsbereichen einer Anlage zuordnen. Diese Bereiche werden in der SELMO Struktur auf drei Ebenen erfasst und wirken von der gesamten Anlage über Hardwarebereiche in die Stationen hinunter:



(a) Die Anlage als Gesamteinheit

Alle hier zugeordneten Eingänge sind für die gesamte Anlage relevant. Es geht um Betriebsarten und die Überwachung aller anlagenrelevanten Teile. Typische Funktionen sind beispielsweise das Not-Aus oder Hauptsicherungen. Die Signale werden zum Anlagenteil zugeordnet und als Bit-Matrix erfasst. Ist kein Bit gesetzt, ist dieser Anlagenteil in Ordnung und betriebsbereit. Dann erst kann die nächste Anlagenebene funktionieren.

(b) Die Anlage als Hardwarebereich(e)

Jede Anlage besteht aus einzelnen Bereichen, die zum Beispiel durch unterschiedliche Zutrittssicherungen oder Spannungsversorgungen definiert sind. Diese Signale werden ebenfalls dem jeweiligen Hardwarebereich zugeordnet. Auch hier gilt: Diese Signale werden als Bit-Matrix erfasst. Ist kein Bit gesetzt, ist dieser Hardwarebereich in Ordnung – es erfolgt die Funktionsfreigabe für die darunter liegende Station.

(c) Die Anlage als Stationen in verschiedenen Hardwarebereichen

Eine logische Schrittkette steuert die Stationen als Einheiten. Damit beruht jede Station auf einer Bit-Matrix, der stationsbezogene Signale zugeordnet werden. Zwei Arten von Bits sind entscheidend: schrittunabhängig und schrittbezogen überwachte Bits. Schrittunabhängige Bits (etwa die Luftüberwachung) werden direkt in der Matrix gesetzt und optisch angezeigt. Schrittbezogene Bits werden je nach Schritt und Bedienung definiert und angezeigt.

Mit dieser dreisäuligen Definition können Sie über die SPS Software alle Eingänge entsprechend ihrer Funktionsbereiche logisch und real definieren und überwachen. Jeder Bereich hat eine unmissverständliche Funktion und reagiert eindeutig.



Alles im blauen Bereich?

SELMO definiert die Anlage von innen nach außen und damit auch Automation aus neuer Richtung. Ist in der Stations-Matrix kein Bit gesetzt, zeigt das Bedienfenster einen blauen Rahmen und der Automatikbetrieb kann freigegeben werden. Sollte ein schrittunabhängiges Bit gesetzt sein, kann keine Aktion ausgeführt werden.  

Schrittbezogene Bits zeigen klar die fehlenden Bedingungen in einem Zustand der Schrittkette. Über die „Zustand-Inkrement-Funktion“ kann der dem realen Abbild der Station entsprechende Zustand gesucht werden, damit die Automatik gestartet werden kann. In der Station werden also die realen Signale verarbeitet, die für einen logischen Ablauf unabdingbar sind.

Dazu verbindet SELMO bitorientierte Abbilder von Baugruppen wie Zylinder oder Tasten in Zonen mit definierten Schritten. Werden Baugruppen benötigt, die auf HMI-Eingaben reagieren oder als analoge Werte vorliegen, werden diese in Treiber (Funktionenbausteine) diskretisiert. Mit diesem Vorgehen stellt SELMO sicher, dass es für jedes Signal nur einen einzigen Status zu einem genau definierten Zeitpunkt gibt. Dadurch werden Logik und System klar strukturell getrennt – mit weitreichenden, effizienten Wirkungen.


2. SELMO bei neuer Anlage – der logischste Bauplan aller Zeiten

Bei neuen Anlagen werden die realen Signale und Baugruppen aus dem zu automatisierenden Prozess abgeleitet. Der Ablauf deckt sich mit dem Vorgehen im Retrofit; aus den Baugruppen als bitorientierte Definition ergeben sich die notwendigen Signale.

Diese können als Information an die Elektrokonstruktion und an die mechanische Konstruktion weitergeleitet werden. Ist eine Bewegung notwendig, wird eine Aktor-Baugruppe definiert. Ein Aktor dient dafür, Bewegungen von A nach B auszuführen. Diese hat definierte Ein- und Ausgänge und braucht die entsprechenden Parameter für die SPS Software. Mit diesen erzeugen Sie Vorgaben an Baugruppen als Zonen. Gibt es für eine Zone ein Bit, das weder HMI ist noch von einem realen Eingang stammt, müssen Sie ein Bit über eine Treiberfunktion erzeugen.

Die notwendigen Treiber holen Sie sich aus einer Datenbank von bereits erstellten Treibern und ordnen sie jeweils der Zone zu. Alternativ schreiben Sie einen Treiber selbst und verwalten diesen in der Datenbank für zukünftige Anwendungen. SELMO ist in der Lage, die Parameter aus definierten Treibern automatisch zu erzeugen und zuzuordnen.

Ausgehend vom Prozess werden alle funktionsbezogenen Signale definiert und analog zum Retrofit den Anlagenbereichen zugeordnet. Damit wird nicht nur die zukünftige Automation zielsicher und präzise modelliert. Alle Beteiligten können den gesamten Prozess überblicken und daraus eine komplett durchdachte Anlage bauen.

SELMOtino betont das SELMO-BitControl für das Anlagenkonzept
Schritt für Schritt, Bit für Bit.

Somit ist SELMO nicht nur eine neue Form der SPS Software über einen ausgefeilten PLC Code Generator. SELMO ist auch ein Tool für den logischsten Anlagenbauplan aller Zeiten. Jedes Bit kann Informationen zur Baugruppe, zum E-Plan oder zum ERP-System darstellen und ist damit gleichzeitig Beschreibung, Definition und Arbeitsmittel.

Das SELMO Modell erzeugt einen digitalen Zwilling der Anlage für eine schnellere Umsetzung bei höherer Software-Qualität. Der SELMO Standard verbindet Anlagenbetreiber und Umsetzer, sorgt für Verständnis und klare Vorgaben für alle. Mit dem Ergebnis, dass die maximale Funktionssicherheit von Maschinen viel schneller als herkömmlich realisiert ist. Besser ist leichter – für alle!

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