In 15 Minuten zur “Tomatenquetsche-SPS”

Ein Testbericht unseres SELMO CEO, Markus Gruber.
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Rasch zur SPS Software für Tomatensaft

Unser Tool, das den kostenlosen SELMO-Standard nach unserer patentierten Standard-Methode einfach, logisch und automatisch umsetzt, befindet sich aktuell in der Testphase. Ziel: der Pre-Release von SELMO im Herbst 2020. Am Beispiel einer einfachen  “Tomatenquetsche” beschreiben wir den Prozess des SELMO-Tools.

Ein Testbericht unseres CEO Markus Gruber

Markus Gruber, der CEO von SELMO

Aktuell optimieren wir nicht nur den SELMO Modeler und den SELMO Creator (Generator für SPS und HMI, symbolisiert durch unseren SELMOtino), sondern auch den geplanten Geschäftsprozess: Registrieren, Subscribe, Bezahlen, Modeler-Verwaltung von Maschinen und Anlagen, Prozessmanager.

 

Besser ist leichter: Schon beim Anlegen des Projekts

Hier, in meinem einfachen Beispiel, habe ich in nur 15 Minuten die Software für einen kleinen Automaten generiert – nach dem SELMO Credo “Besser ist leichter”. Schritt 1: Klick auf das Plus und schon kann eine neue Anlage angelegt werden. Ein Projekt – eine Anlage. Mein Projekt bezieht sich auf die Testanlage01 mit nur einem Hardwarebereich:

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Mit dem SELMO Hardwarebereich können wir größere Maschinen und Anlagen in Sicherheitsbereiche unterteilen. In diesem Beispiel modelliere ich in einem einzigen Hardwarebereich einen Automaten zum „Quetschen“ von Tomaten.

 

Step by Step: Logic-Layer

Dieser kleine, endliche Automat soll folgendem logischen Prozess folgen:

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Dafür verwende ich Zustände und einen Timer, der ein zeitgesteuerter Zustand ist. Dieser besteht nur für die angegebene Zeit und schaltet danach weiter. Fertig ist der logische Ablauf nach dem SEquence Logic MOdelling (SELMO). Damit ist der Logik-Layer abgeschlossen und gespeichert. Einfach und logisch!

 

Bit by Bit: System Layer

Dann mache ich mich an das notwendige System, um den logischen Prozess auch betreiben zu können.

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Der logische Ablauf ist nun vertikal aufgetragen. Mit den Zonen – hier eine Teilekontrolle – werden die Systemkomponenten eingefügt. Aus verschiedenen Vorlagen werden die Zonen ausgewählt, um schnell die entsprechende Baugruppe abzubilden. Was genau brauchen wir? Eine Klappe zum Schutz vor Spritzern, den Stempel, der die Tomate presst und einen Lichtschranken, der überwacht, dass der Einlegebereich frei ist. Fertig. Dann verknüpfe ich jede Zone mit den Zuständen. Ich setze eine 2, wenn hier eine Bewegung oder ein Signalwechsel erwartet wird. Die 1 kommt ins Spiel, wenn das Bit überwacht sein muss. Die 0 meint „keine Funktion“. Das war´s.

 

Leichter: auch für Programmierer

Wenn wir nun den Modeler genauer unter die Lupe nehmen, dann finden wir weitere interessante Funktionen, die den Programmieren die Arbeit erleichtern. Für den Handbetrieb werden die Verriegelungen und deren Anzeige einfach in einer weiteren CrossTabelle eingetragen.

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Der Stempel darf herunterfahren, wenn die Klappe unten ist. Klar! Und wenn der Einlegebereich frei ist. Ebenso logisch. Mit „x“ in der Kreuztabelle ist diese Anforderung erledigt. Wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, kann der Stempel im Handbetrieb nicht mehr angesteuert werden. Noch praktischer: SELMO zeigt diese Bedingungen auch an. Ohne aufwändige Programmierung ist die Handbedienung einfach. Um den Programmierern bzw. „Modellierern“ weitere zeitaufwändige Routine-Aufgaben abzunehmen, deklarieren wir alle Variablen. Folgende Tabelle zeigt sämtliche Variablen, die sich aus dem Modell ergeben:

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Input und Output Variablen, aber auch die für die HMI notwendigen Variablen. Ebenso die Texte für Tasten und Anzeige. Um den SELMO Parameter-Layer einzubinden, haben wir auf der Sequence-Ebene schon die Möglichkeit, Ein- und Ausgabe-Variablen auf der HMI mit zu deklarieren.

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Das soll in den nächsten Schritten auf allen Ebenen, Anlage und Hardwarebereich inklusive, funktionieren. Hier befinden wir uns derzeit noch in der Prototypen-Phase.

Wie auch immer: Der kleine Tomatensaft-Automat mit seiner grundlegenden, stabilen Funktion ist nun fertig modelliert. Wir fokussieren uns nun auf den nächsten Schritt und optimieren, wie unser zukünftiger Nutzer das Modell, das dokumentiert und mit dem Kunden oder Prozesseigner validiert wurde, in die SPS bekommt.

 

Automatisch: Creator (Generator) für SPS, HMI

Dessen Bedienung ist keine große Geschichte. Mit einem Klick wird der Code generiert. Dahinter steht unser SELMOtino, der kleine Robot, Freund und Helfer für Maschinen-Software. SELMO kalkuliert das Modell vorab für unseren Kunden.

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Einfach: das Importieren

Der Kunden kann nun den SPS Code in Form von PLCopen XML herunterladen und die HMI als exe Datei. Die HMI ist als Projekt für VisualStudio erhältlich, dass erweitert werden kann. Das Importieren der XML und das Kopieren auf ein Windowssystem für die HMI ist für Programmierer ein Kinderspiel.

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Fair im Preis: der SELMOtino

Um unseren SELMOtino als Generator zu benutzen, wird ein Betrag von € 585,–verrechnet – ein Preis, der im Vergleich zu den üblichen Marktpreisen gering ist. Für eine Software, die in annähernd qualitativer und verständlicher Struktur eine vergleichsweise lange Entwicklungszeit benötigen würde.

Wenn die Prozessschritte vorab bekannt und richtig beschrieben wurden, dann ist SELMO tatsächlich einfach, sicher und schnell. Denn SELMO liefert genau das, was vorab festgelegt und modelliert wurde. Diesen Aufwand jedoch muss man im Engineering ohnehin betreiben. Und wir sind überzeugt: Er ist nicht umsonst. Die SELMO Maschine tut das, was der Mensch vorne mit seiner Logik vorgibt – funktional stabil und bediensicher für den Menschen an der Maschine.

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SELMOtino around the clock!

Anders als übliche SPS Software steht der SELMO Algorithmus jederzeit und überall zur Verfügung.

Wir nutzen mit unserer SELMO Automation GmbH das Tool bereits in der Praxis und erleben seine Vorteile “around the clock, around the world”. Noch mehr aber faszinieren uns die Reaktionen der Kunden vor Ort. Die Maschine ist schnell in Betrieb, einfacher Instand zu halten und zu bedienen. Tomaten hin oder her. 😉

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