Every Bit Under Control. So wird Automation flexibel.

Ist jedes Bit überwacht, wird anpassungsfähige Automation leicht.
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Je komplexer die Anforderungen an Maschinen, desto wichtiger werden flexible Anwendungsmöglichkeiten. SELMO zoomt dafür nah ran und betrachtet jeden Prozess auf der kleinsten elektronischen Informationsebene. Denn ist das Bit unter Kontrolle, wird anpassungsfähige Automation zum Kinderspiel.

Maximale Zuverlässigkeit entsteht auf kleinster Ebene

Es wäre einfach, Maschinen als Ganzes zu beschreiben oder das Software-System als Black Box zu begreifen, die bei Bedarf vom Fachmann neu ausgerichtet wird. Allerdings kostet diese Neuausrichtung immer Zeit und Geld. Schließlich ist eine einmal programmierte Software an bestimmte Abläufe und Vorgaben gebunden.

Darum geht SELMO einen anderen Weg: Statt die Maschine in ihrer Gesamtheit zu betrachten und die Automation insgesamt auf dem Rücken der SPS-Software zu programmieren, wird jedes einzelne Bit in den Fokus genommen und ein Prozess modelliert statt programmiert.

Entspricht jedes Bit als kleinster Teil jederzeit seinem definierten Status, muss das gesamte System exakt den Vorgaben der Software folgen. Ganz gleich, was dieses gerade tun soll. Denn die Bits bilden die Schrittketten und diese das Betriebssystem. Mehr Kontrolle, Anpassungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind kaum möglich.

Hundertprozentige, bit-kontrollierte Bedienbarkeit mit dem Menschen im Fokus

Das schafft SELMO (Sequence Logic Modelling) durch die Kombination des Ablaufs mit den notwendigen Baugruppen, die funktionell durch Bit-Zustände beschrieben sind. Das SELMO-Tool folgt also der Reihenfolge informeller Prozess – formaler Ablauf – bitorientierte Baugruppen.

Der Prozess der Maschine muss “informell” – nachvollziehbar – vorliegen. Der Mensch überlegt sich also, was die Maschine alles ausführen soll. Mit SELMO wird dieser informelle Prozess in einen formalen, logischen Ablauf (Sequence Logic) umgewandelt. Dieser fokussiert die Zustände (States) zwischen den einzelnen Schritten. Denn erst, wenn nichts dagegen spricht, wird der Zustandswandel in den nächsten logischen Schritt zugelassen. Der formale Ablauf wird im Logic-Layer abgebildet und automatisch in den System-Layer (Kreuztabelle) übernommen. Dazu werden die einzelnen Bits gesetzt, die den notwendigen Baugruppen entsprechen. Diese Verknüpfung zwischen Ablauf und bit-orientierten Baugruppen schafft die volle Bit-Kontrolle. Da alle Bits als Einzelzustände jederzeit überwacht sind, sind, sind 100 % sichere, automatisch generierte Schrittketten der Output des SELMO-Tools. Diese bilden in Summe bit-kontrollierte Units und echtzeit-gesteuerte Betriebssysteme (Real Time Operating Systems). Damit wird jede Maschine leicht zu bedienen und für jeden Anwender zu einer klaren Angelegenheit.

SELMO-Automaten haben somit eine Prozesslogik inne, die Schritt für Schritt das System steuert. Vom Start weg rückt damit der Mensch ins Zentrum von SELMO, da nur er Prozesse in logische Abläufe fassen kann. Die Maschine tut exakt das, was vorab formuliert wurde. Somit arbeitet SELMO vom Prozess zum Prozess, von der menschlichen Logik hin zur menschlichen Anwendung. Der Mensch an der Maschine erlebt eine einfach bedienbare Maschine, die ihm klare Infos gibt:

1. Welcher Schritt des Ablaufs ist gerade aktiv und welcher folgt danach?
2. Welche Aktionen soll der Bediener durchführen (Teile einlegen, Starttaste drücken etc.)?
3. Was ist die bitgenaue Ursache für einen Fehler?

Gemeinsame Sprache für die zukunftsfähige Automatisierung

Änderungen an dieser Software sind besonders einfach: Mit der Definition auf Bitebene entsteht eine übergeordnete Logik, für die es unerheblich ist, welche Systemkomponente welche Aufgabe ausführt. Denn die notwendigen Bits (Outputs) werden je Zustand an den verbundenen Treiber weitergegeben.

Dieser Treiber als Funktionsebene kann ausgetauscht oder etwa durch Machine Learning verbessert werden. Andersherum bleibt dieser Treiber unberührt, wenn die Logik der Maschine verändert wird.

SELMO ist also ein standardisiertes Betriebssystem für Maschinen, auf das jeder Instandhalter, Nutzer oder PLC-Inbetriebnehmer trainiert werden kann. Dabei gibt es keinerlei Verständigungs- oder Verständnisschwierigkeiten, selbst wichtige Änderungen lassen sich einfach über Modeller und PLC-Generator anstoßen. Seitenlange Wie-Beschreibungen von Standards, Pflichten-, Lastenhefte, langwierige Schulungs- und Vermittlungsprozesse fallen weg.

In einer Welt der unaufhaltsamen Globalisierung braucht es eine gemeinsame Sprache für Maschinen, Anwender und Prozesse. Und diese Sprache heißt SELMO.

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